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Nutzungsbedingungen der Hireo App

Wersja 1.0 · obowiązuje od 24. November 2025

Dies ist eine deutsche Übersetzung der offiziellen polnischen Nutzungsbedingungen. Im Konfliktfall ist die polnische Fassung maßgeblich.

I. Definitionen

  • Hireo-Anwendung (Anwendung, System) – Software, die vom Dienstanbieter unter der Geschäftsbezeichnung "Hireo App" bereitgestellt wird und unter https://hireoapp.com erreichbar ist. Die Anwendung ermöglicht es den Nutzern unter anderem, mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage der vom Nutzer bereitgestellten Inhalte Bewerbungsunterlagen (z. B. Lebensläufe) zu generieren.
  • Dienstanbieter – Dawid Nawrot, der das Unternehmen Hireo App Dawid Nawrot mit Sitz in der ul. Oliwkowa 4, 05-500 Józefosław (Polen), NIP: 8641662880, REGON: 292898760 betreibt. Der Dienstanbieter erbringt die Services gemäß diesen Nutzungsbedingungen und betreibt die Anwendung.
  • Nutzer – eine natürliche Person mit voller Geschäftsfähigkeit, die spätestens bei Erstellung des Kontos das 18. Lebensjahr vollendet hat und die Anwendung nach Anlegen des Kontos nutzt. Nutzer kann auch eine juristische Person oder eine Organisation ohne eigene Rechtspersönlichkeit sein – in diesem Fall erklärt die das Konto anlegende Person, zur Vertretung dieser Einheit berechtigt zu sein. Die Anwendung ist auf die Nutzung durch Verbraucher (B2C) ausgerichtet.
  • Konto – der individuelle Bereich des Nutzers innerhalb der Anwendung, der während der Registrierung erstellt und durch einen Login (E-Mail-Adresse) sowie einen Authentifizierungsmechanismus (Magic-Link per E-Mail oder OAuth-Anmeldung) geschützt wird. Über das Konto kann der Nutzer nach dem Login die Funktionen der Anwendung verwenden.
  • Nutzerinhalte (Inhalte) – sämtliche Inhalte, die der Nutzer zur Inanspruchnahme der Services in die Anwendung eingibt oder hochlädt. Hierzu zählen insbesondere rekrutierungsbezogene Dokumente und Informationen wie der Text oder die Datei eines Lebenslaufs (CV) sowie der Inhalt einer Stellenausschreibung oder Positionsbeschreibung.
  • Generiertes Ergebnis (Ergebnis) – der Inhalt des erzeugten Dokuments (z. B. ein aktualisiertes CV oder ein anderes Dokument), das der Nutzer anhand der Nutzerinhalte und mit Hilfe von KI-Algorithmen über die Anwendung erhält.
  • Credits – Abrechnungseinheiten in der Anwendung, die dem Konto des Nutzers zugeordnet werden und zur Nutzung der kostenpflichtigen Funktion zur Ergebniserstellung berechtigen. Der Verbrauch von 1 (einem) Credit ermöglicht die einmalige vollständige Generierung eines Ergebnisses in der Anwendung. Credits sind in vom Dienstanbieter festgelegten Paketen erhältlich.
  • Zahlungsdienstleister – externer Zahlungsanbieter, über den der Nutzer den Kauf eines Credit-Pakets bezahlt. In der Anwendung übernimmt Stripe Payments Europe, Ltd., The One Building, 1 Grand Canal Street Lower, Dublin 2, Irland (oder ein anderer in der Anwendung genannter Anbieter) diese Rolle.
  • Nutzungsbedingungen – diese Nutzungsbedingungen der Hireo App, die die Bedingungen und Regeln der Serviceerbringung durch den Dienstanbieter gegenüber den Nutzern festlegen.
  • Vertrag – der Vertrag über die elektronische Erbringung von Services, bestehend in der Bereitstellung der Anwendung und ihrer Funktionen für den Nutzer, der zwischen dem Dienstanbieter und dem Nutzer auf unbestimmte Zeit mit erfolgreicher Kontoregistrierung zustande kommt.
  • Registrierung – der einmalige Prozess der Kontoerstellung durch den Nutzer in der Anwendung, bei dem die Angabe der E-Mail-Adresse sowie die Zustimmung zu diesen Nutzungsbedingungen (und zur Datenschutzerklärung) erforderlich ist.
  • Datenschutzerklärung – Informationsdokument des Dienstanbieters zum Schutz der personenbezogenen Daten des Nutzers, das Anhang Nr. 2 der Nutzungsbedingungen bildet.
  • DSGVO – Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (Datenschutz-Grundverordnung).

II. Allgemeine Bestimmungen

  1. Die Nutzungsbedingungen legen die Regeln für die Nutzung der Hireo App sowie die Rechte und Pflichten des Nutzers und des Dienstanbieters fest. Jeder Nutzer ist verpflichtet, die Nutzungsbedingungen zu lesen und zu akzeptieren, bevor er die Anwendung verwendet. Die Zustimmung ist Voraussetzung für die Kontoerstellung und die Nutzung der vom Dienstanbieter erbrachten Services.
  1. Der Dienstanbieter erbringt über die Anwendung elektronische Services im Sinne des polnischen Gesetzes vom 18. Juli 2002 über die Erbringung elektronischer Dienste. Die Nutzungsbedingungen stehen den Nutzern kostenlos auf der Website der Anwendung in einer Form zur Verfügung, die das Herunterladen, Speichern und Ausdrucken ermöglicht.
  1. Kontakt zum Dienstanbieter in Bezug auf den Betrieb der Anwendung sowie die Services ist möglich über:
  • die E-Mail-Adresse support@hireoapp.com – für technischen Support und allgemeinen Nutzerservice,
  • postalisch unter der in diesen Nutzungsbedingungen angegebenen Geschäftsadresse des Dienstanbieters.
  1. Die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der Anwendung umfassen: ein internetfähiges Gerät sowie einen aktuellen Browser, der HTML5/JavaScript-Standards unterstützt (z. B. Chrome, Firefox, Safari, Edge). Für Registrierung und Login ist eine aktive E-Mail-Adresse (zum Empfang des Login-Links) oder ein Google-Konto (bei Google-OAuth-Anmeldung) erforderlich. Für die volle Funktionalität sollten Cookies und JavaScript aktiviert sein. Die Kosten für Internetzugang und Datentransfer trägt der Nutzer entsprechend dem Tarif seines Providers.
  1. Der Dienstanbieter bemüht sich, die Anwendung ordnungsgemäß zu betreiben und rund um die Uhr verfügbar zu halten. Er behält sich jedoch das Recht auf technische Unterbrechungen vor, insbesondere für Wartung, Reparaturen oder Upgrades. Geplante Ausfälle oder Einschränkungen werden – sofern möglich – mit angemessenem Vorlauf (z. B. In-App-Nachricht oder Hinweis auf der Website) kommuniziert.
  1. Im gesetzlich zulässigen Umfang haftet der Dienstanbieter nicht für Ausfälle, die auf Umstände außerhalb seiner Kontrolle zurückzuführen sind, etwa Internetausfälle, Cyberangriffe oder höhere Gewalt. In besonderen Fällen, die Sicherheit oder Stabilität des Systems betreffen, kann der Dienstanbieter die Services vorübergehend ohne Vorankündigung aussetzen oder einschränken.
  1. Alle geistigen Eigentumsrechte an der Anwendung (einschließlich Urheberrechte an Software, Quellcode, grafischer Oberfläche, Datenbanken und vom Dienstanbieter bereitgestellten Inhalten) stehen dem Dienstanbieter oder Dritten mit entsprechender Lizenz zu. Der Dienstanbieter gewährt dem Nutzer eine nicht exklusive, nicht übertragbare, räumlich auf den Europäischen Wirtschaftsraum beschränkte Lizenz zur Nutzung der Anwendung ausschließlich im in den Nutzungsbedingungen vorgesehenen Umfang. Die Lizenz gilt für die Dauer des Vertrags. Jegliche Nutzung darüber hinaus – insbesondere Eingriffe in den Quellcode, Dekompilierung, eigenständiges Extrahieren von Datenbanken oder Kopieren der Anwendung (außer der zur Nutzung erforderlichen RAM-Kopie) – ist untersagt.

III. Arten und Umfang der Hireo-Services

  1. Funktionalität der Anwendung. Der Dienstanbieter stellt eine SaaS-Anwendung bereit, die die automatische Erstellung von Rekrutierungsinhalten ermöglicht. Insbesondere erlaubt die Anwendung:
  • die Einrichtung und Verwaltung eines Nutzerkontos mit Historie der Generierungen und aktuellem Credit-Stand;
  • das Eingeben eigener Inhalte (z. B. CV als Text oder Datei sowie Stellenbeschreibung oder -anzeige) über ein Formular;
  • die Nutzung eines KI-basierten Tools, das auf Grundlage der bereitgestellten Inhalte neuen Text – das Ergebnis – generiert (z. B. einen aktualisierten Lebenslauf für eine konkrete Position);
  • das Herunterladen oder Kopieren des Ergebnisses in den verfügbaren Formaten (z. B. Text, PDF oder ein anderes bereitgestelltes Format) – vorbehaltlich der Bestimmungen zur Testversion (Trial) in Punkt 7 unten;
  • das Anpassen der Kontoeinstellungen auf die Präferenzen des Nutzers (z. B. Sprache der Oberfläche) sowie das Einsehen grundlegender Kontoinformationen (E-Mail-Adresse, Credit-Stand, Zahlungshistorie);
  • das Abrufen von Informationen zu verfügbaren Credit-Paketen und Preisen sowie den Kauf eines Pakets über die Stripe-Integration (Details siehe Kapitel VI).
  1. Charakter der Services. Die Services sind digitale Leistungen, die dem Nutzer auf dessen ausdrücklichen Wunsch elektronisch bereitgestellt werden (jeweils ausgelöst durch Eingabe von Inhalten und Start des Generierungsprozesses). Ergebnisse werden automatisch mittels KI/ML-Algorithmen erzeugt. Der Dienstanbieter betont, dass der Prozess ohne Beteiligung von Recruitern oder Beratern erfolgt – das Resultat ist ein KI-Vorschlag auf Basis der gelieferten Daten.
  1. Keine manuelle Prüfung. Der Dienstanbieter prüft oder korrigiert weder die vom Nutzer eingegebenen Inhalte noch die automatisch erzeugten Ergebnisse vorab. Die Verantwortung für die Überprüfung von Richtigkeit, Zuverlässigkeit und Wahrheitsgehalt liegt beim Nutzer (siehe Kapitel VII). Der Dienstanbieter garantiert nicht, dass das Ergebnis den Erwartungen vollständig entspricht, fehlerfrei oder perfekt auf die Situation des Nutzers zugeschnitten ist. Ergebnisse sind als Vorschläge zu verstehen, die vor einer Verwendung im Bewerbungsprozess kritisch geprüft und ggf. angepasst werden müssen.
  1. Voraussetzungen für die Nutzung der Generierung. Der Zugriff auf die Generierungsfunktion setzt in der Regel einen ausreichenden Credit-Bestand voraus. Jede vollständige Generierung eines Ergebnisses reduziert das Credit-Guthaben um 1 (einen) Credit. Die Einzelheiten zum Erwerb und zur Verrechnung von Credits befinden sich in Kapitel VI. Die Kontoerstellung und das Ansehen grundlegender Informationsinhalte (z. B. Preislisten, Rechtstexte) sind kostenlos, während der Kernservice (Generierung eines Ergebnisses basierend auf den Inhalten) im Prepaid-Modell (Credit-Kauf) vergütet wird.
  1. Technische Grenzen. Die Anwendung kann technische Einschränkungen für die Inhalte festlegen, die für ein Ergebnis erforderlich sind. Insbesondere gilt:
  • Eine hochgeladene CV-Datei darf 2 MB nicht überschreiten; bei Texteingabe kann eine Mindestlänge von 100 Zeichen verlangt werden, um genügend Daten zur Analyse zu haben.
  • Die Stellenausschreibung/-beschreibung sollte mindestens 50 Zeichen enthalten (bei Texteingabe oder Link). Kürzere Texte können mit dem Hinweis auf zu wenige Daten abgelehnt werden.
  • Die Anwendung unterstützt bestimmte Datei-Formate für CVs (z. B. .PDF, .DOCX, .TXT). Ein nicht unterstütztes oder beschädigtes Format kann die Generierung verhindern oder zu unvollständigen Ergebnissen führen.
  • Die Nutzung kann das Ausfüllen bestimmter Formularfelder oder Schritte in vorgegebener Reihenfolge erfordern. Der Nutzer muss die Anweisungen in der Anwendung beachten (z. B. Auswahl der Ausgabesprache, Einstellung der KI-Kreativität).
  1. Weiterentwicklung und Änderungen. Der Dienstanbieter behält sich vor, Funktionsumfang und Angebot jederzeit auszubauen, zu ändern oder zu beschränken – insbesondere im Rahmen von Entwicklungsarbeiten, KI-Aktualisierungen, rechtlichen Anpassungen oder Verbesserungen bei Sicherheit und Qualität. Änderungen oder Erweiterungen, die die rechtliche Situation des Nutzers nicht verschlechtern (z. B. neue optionale Tools, zusätzliche Dokumentformate, Verbesserungen bestehender Funktionen), gelten nicht als Vertragsänderung und erfordern keine formale Zustimmung. Über wesentliche Änderungen, die Rechte oder Pflichten beeinflussen, informiert der Dienstanbieter gemäß Kapitel XI (Änderungen der Nutzungsbedingungen).
  1. Testversion (Trial). Der Dienstanbieter kann neu registrierten Nutzern einmalig den kostenlosen Test eines Ergebnisses ermöglichen. Innerhalb dieses Trials kann der Nutzer ohne Credits ein Ergebnis generieren, das jedoch eingeschränkt sein kann – etwa durch ausgeblendete oder gekürzte Textteile. Die vollständige Version wird erst nach dem Credit-Kauf freigeschaltet (dies wird klar kommuniziert). Details der Testversion:
  • Nur ein neuer Nutzer, der noch keine Credits gekauft hat, kann den einmaligen Trial nutzen; er dient zur Demonstration vor dem Kauf.
  • Ein im Testmodus erzeugtes Ergebnis wird im System als "Trial" markiert und ggf. unvollständig angezeigt (z. B. nur der Anfang von Absätzen). Der Nutzer erhält einen Hinweis, ein Credit-Paket zu kaufen, um die vollständige Version freizuschalten.
  • Nach dem Kauf eines Pakets wird automatisch 1 (ein) Credit verwendet, um die komplette Version des während des Trials erzeugten Ergebnisses freizuschalten. Danach ist das Ergebnis vollständig im Konto verfügbar (z. B. im Ergebnistab) und kann komplett heruntergeladen werden.
  • Mit Nutzung des Trials (generiertes Test-Ergebnis) entfällt die Möglichkeit weiterer Gratisgenerierungen, auch bei Erstellung weiterer Konten. Mehrfachkonten zur wiederholten Trial-Nutzung sind verboten und gelten als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen.
  • Der Dienstanbieter kann den Trial jederzeit ändern oder einstellen (z. B. anderes Limit, vollständige Abschaffung). Solche Änderungen gelten nicht als Vertragsänderung und können ohne Vorankündigung für neue Nutzer implementiert werden (bereits bestehende Trial-Rechte bleiben gewahrt).

IV. Vertragsschluss, Laufzeit, Widerruf und Beendigung

  1. Kontoregistrierung und Vertragsschluss. Der Vertrag über die elektronische Serviceerbringung kommt zustande, sobald der Nutzer die Registrierung erfolgreich abschließt. Dafür erforderlich sind: (a) Eingabe der E-Mail-Adresse im Formular (oder Nutzung der Funktion "Mit Google anmelden"), (b) Kenntnisnahme und Zustimmung zu diesen Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung sowie (c) Klick auf den individuellen Aktivierungslink (Magic Link), der automatisch an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet wird, oder erfolgreiche Authentifizierung über den externen Anbieter (Google OAuth). Mit der ersten Anmeldung zum neuen Konto erhält der Nutzer Zugriff auf das System, und der Vertrag gilt als auf unbestimmte Zeit geschlossen.
  1. Keine Gebühr für die Kontoerstellung. Die Einrichtung des Kontos und der Abschluss des oben genannten unbefristeten Vertrags sind kostenlos. Das bloße Bestehen des Kontos verpflichtet nicht zum Kauf kostenpflichtiger Services (Credits) – der Nutzer kann die Nutzung jederzeit beenden, indem er das Konto löscht, wie in diesem Kapitel beschrieben.
  1. Widerruf des Vertrags durch Verbraucher. Ein Nutzer im Verbrauchersinne kann den Vertrag über die Nutzung der Anwendung (Kontoerstellung) innerhalb von 14 Tagen ab Abschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Übermittlung einer eindeutigen Widerrufserklärung an den Dienstanbieter – etwa per E-Mail an support@hireoapp.com oder schriftlich an die Geschäftsadresse. Der Nutzer kann (muss aber nicht) das Musterformular aus Anhang Nr. 1 verwenden.
  1. Widerrufsrecht beim Kauf digitaler Inhalte. Der Kauf eines Credit-Pakets ist ein separater Vertrag über digitale Inhalte (Credits), die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden. Der Nutzer verlangt ausdrücklich und stimmt zu, dass dieser Vertrag vor Ablauf der Widerrufsfrist vollständig erfüllt wird, und nimmt zur Kenntnis, dass er damit sein Widerrufsrecht verliert, sobald die Credits dem Konto gutgeschrieben wurden (Art. 38 Nr. 13 des polnischen Verbraucherschutzgesetzes). Das bedeutet: Sobald die Credits geliefert werden, besteht kein 14-tägiges Widerrufsrecht mehr. Bis zur Lieferung (Gutschrift) kann der Nutzer den Kauf nach den allgemeinen Vorschriften widerrufen (z. B. durch Abbrechen der Zahlung).
  1. Beendigung des Vertrags durch den Nutzer (Ausstieg). Der Nutzer kann den Vertrag über die Nutzung der Anwendung jederzeit ohne Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung kündigen. Dies kann durch eigenständiges Löschen des Kontos in den Einstellungen (sofern verfügbar) oder durch Übermittlung einer entsprechenden Erklärung (Bitte um Kontolöschung) an support@hireoapp.com erfolgen. Das Konto wird unverzüglich nach Eingang gelöscht (oder zu dem vom Nutzer genannten Termin). Die Vertragsbeendigung auf Wunsch des Nutzers berechtigt nicht zur Erstattung ungenutzter Mittel oder Credits, vorbehaltlich der in Punkt 4 genannten Fälle (Widerruf innerhalb von 14 Tagen, sofern Credits noch nicht vollständig ausgeführt wurden und der Nutzer der vollständigen Ausführung nicht zugestimmt hat).
  1. Beendigung des Vertrags durch den Dienstanbieter. Der Dienstanbieter kann den Vertrag in folgenden Fällen beenden:
  • Ordentliche Kündigung (ohne Angabe von Gründen) – mit einer Frist von mindestens 30 Tagen, wenn die Serviceerbringung dauerhaft unmöglich oder technisch/organisatorisch übermäßig erschwert wird (z. B. Produkteinstellung, Geschäftsaufgabe) oder wenn der Dienstanbieter beschließt, die Services für alle Nutzer einzustellen. Die Kündigung erfolgt in Textform per E-Mail an die mit dem Konto verbundene Adresse. Nach Ablauf der Frist wird das Konto gelöscht. Soweit möglich, erstattet der Dienstanbieter ungenutzte Mittel oder Credits anteilig, sofern der Nutzer die Nutzungsbedingungen nicht verletzt hat.
  • Fristlose Kündigung – bei groben oder wiederholten Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen oder das Gesetz durch den Nutzer, insbesondere gemäß Kapitel V Punkte 5–6 (z. B. Falschangaben, unzulässige Nutzung, Umgehung von Sicherungen, Einreichen verbotener Inhalte). Die Kündigung erfolgt per E-Mail an die Kontoadresse (oder durch Sperrung des Kontos unter Angabe der Gründe). In diesem Fall wird das Konto sofort blockiert und gelöscht, ungenutzte Credits verfallen ohne Entschädigung.
  1. Folgen der Beendigung. Nach Kündigung oder Ablauf des Vertrags (unabhängig vom Grund) wird der Zugang des Nutzers zur Anwendung gesperrt und das Konto gelöscht. Der Dienstanbieter stellt die Verarbeitung der Nutzerdaten ein, ausgenommen Informationen, die zu steuerlichen, buchhalterischen oder zur Abwicklung von Ansprüchen erforderlich sind (siehe Datenschutzerklärung). Die Beendigung berührt nicht zuvor entstandene Rechte, einschließlich der Vergütung für bereits erbrachte Services (z. B. verbrauchte Credits).

V. Nutzerdaten und Pflichten

  1. Daten bei der Registrierung. Der Nutzer hat die für die Kontoerstellung erforderlichen Daten, die als Pflichtfelder markiert sind, anzugeben. In Hireo App ist lediglich die E-Mail-Adresse verpflichtend (oder die Authentifizierung über Google, die die zugehörige E-Mail-Adresse übermittelt). Der Dienstanbieter verlangt keine Angabe von Namen, Anschrift oder anderen Daten bei der Registrierung – weitere Informationen werden freiwillig innerhalb der Inhalte oder Korrespondenz bereitgestellt.
  1. Richtigkeit und Wahrhaftigkeit. Der Nutzer erklärt, dass alle während der Registrierung und Nutzung angegebenen Daten wahr, aktuell und unmittelbar ihm (oder der vertretenen Einheit) zuzuordnen sind. Der Nutzer muss seine Daten aktuell halten und den Dienstanbieter unverzüglich über Änderungen informieren (z. B. Aktualisierung der E-Mail-Adresse). Falsche oder veraltete Daten können zu eingeschränktem Zugriff oder der Unmöglichkeit bestimmter Services führen.
  1. Sicherheit der Zugangsdaten. Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (E-Mail, Magic-Link-Nachrichten, OAuth-Tokens) vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff ist der Dienstanbieter sofort zu informieren und dessen Anweisungen (z. B. Kontosperrung, Adressänderung) zu befolgen. Der Dienstanbieter haftet nicht für Schäden, die aus mangelnder Sicherung oder Weitergabe der Zugangsdaten entstehen.
  1. Rechtskonforme Nutzung. Der Nutzer muss die Anwendung gesetzeskonform, im Einklang mit den Nutzungsbedingungen, den guten Sitten und dem vorgesehenen Zweck verwenden. Insbesondere ist es verboten,
  • Inhalte zu übermitteln, die Rechte Dritter verletzen (geistige Eigentumsrechte, Privatsphäre, Geschäftsgeheimnisse) oder unrechtmäßig erlangte Daten enthalten;
  • Inhalte einzustellen, die rechtswidrig, beleidigend, diskriminierend, pornografisch, hasserfüllt oder auf andere Weise unangemessen sind;
  • die Anwendung zum Versand von Spam, Kettenbriefen oder unerbetenen Werbenachrichten zu nutzen;
  • technische Schutzmaßnahmen zu umgehen, den Betrieb zu stören, Schadcode einzubringen oder Aktivitäten auszuführen, die das System überlasten oder destabilisieren können;
  • die Anwendung in einer Weise zu nutzen, die dem Dienstanbieter oder anderen Nutzern schadet, einschließlich Versuchen, Quellcode, Datenbanken oder Know-how zu kopieren oder zu extrahieren.
  1. Nutzung ausschließlich für eigene Zwecke. Die Anwendung ist ausschließlich für die eigenen rekrutierungsbezogenen Zwecke des Nutzers bestimmt. Es ist untersagt, die Services ohne ausdrückliche Zustimmung des Dienstanbieters Dritten gegenüber anzubieten (z. B. Verkauf eines CV-Generierungsdienstes). Der Nutzer darf Inhalte nur für Dritte verwenden, wenn dies aus der Natur der Inhalte klar hervorgeht (z. B. Erstellung eines CV für einen Freund auf dessen Wunsch – der Nutzer muss dann sicherstellen, dass die Datenverwendung rechtmäßig ist).
  1. Verbotene Aktivitäten und Folgen. Bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen oder das Gesetz kann der Dienstanbieter Maßnahmen zum Schutz der Anwendung, anderer Nutzer oder Dritter ergreifen, darunter:
  • Verwarnung und Aufforderung zur Unterlassung der rechtswidrigen Tätigkeit;
  • temporäre oder dauerhafte Sperrung einzelner Funktionen oder des gesamten Kontos;
  • Löschung von Inhalten oder Ergebnissen, die gegen die Nutzungsbedingungen oder das Gesetz verstoßen (insbesondere verbotene Inhalte);
  • Verweigerung der Serviceerbringung oder sofortige Vertragsbeendigung gemäß Kapitel IV Punkt 6;
  • Meldung an zuständige Behörden, wenn die Handlungen möglicherweise eine Straftat darstellen (z. B. Betrug, Verletzung von Rechten Dritter).

Der Nutzer haftet für Schäden, die dem Dienstanbieter oder Dritten durch die Verletzung der Nutzungsbedingungen oder gesetzlicher Vorschriften entstehen.

  1. Verantwortung für Inhalte. Der Nutzer trägt die volle Verantwortung für den Inhalt der bereitgestellten Inhalte. Mit dem Hochladen erklärt er, über die notwendigen Rechte zu verfügen und keine Rechte Dritter zu verletzen. Der Nutzer muss sicherstellen, dass keine sensiblen Daten ohne entsprechende Rechtsgrundlage übertragen werden. Der Dienstanbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte zu überwachen, kann jedoch auf glaubhafte Hinweise auf rechtswidrige Inhalte reagieren gemäß den gesetzlichen Vorgaben und diesen Nutzungsbedingungen.
  1. Speicherung und Löschung von Inhalten. Vom Nutzer hochgeladene Inhalte können so lange im Konto gespeichert bleiben, wie das Konto aktiv ist (z. B. um spätere Downloads oder die Fortsetzung unterbrochener Prozesse zu ermöglichen). Der Nutzer kann Inhalte oder gespeicherte Ergebnisse über die Anwendung löschen; sie werden damit dauerhaft aus der aktiven Datenbank entfernt. Sicherungskopien können die Daten bis zur nächsten Überschreibung für einen begrenzten Zeitraum enthalten, ausschließlich zur Sicherstellung der Systemintegrität.

VI. Zahlungen, Credits und Abrechnung

  1. Kostenpflichtiges Modell. Die Kernfunktion (Generierung eines Ergebnisses basierend auf den Inhalten) wird im Credit-Modell kostenpflichtig angeboten. Es gibt keinen kostenlosen Plan; der Service steht nur nach dem Kauf von Credits zur Verfügung (ausgenommen der einmalige Trial gemäß Kapitel III Punkt 7).
  1. Credit-Pakete. Credits werden in Paketen angeboten, die in der Anwendung angezeigt werden. Jedes Paket enthält die Anzahl der Credits, den Preis (in der dem Nutzer verfügbaren Währung) und ggf. zusätzliche Hinweise (z. B. Promo-Bundles). Der Dienstanbieter kann Pakete und Preise jederzeit ändern; Änderungen gelten nur für zukünftige Käufe. Die aktuelle Angebotsübersicht erscheint stets vor dem Kauf.
  1. Kauf von Credits. Um Credits zu erwerben, wählt der Nutzer das gewünschte Paket und schließt die Zahlung über Stripe ab. Je nach Verfügbarkeit kann per Karte, BLIK, Apple Pay, Google Pay oder einer anderen von Stripe im jeweiligen Land unterstützten Methode gezahlt werden. Der Dienstanbieter stellt standardmäßig keine Rechnungen aus; wer eine Rechnung benötigt, muss den Support über support@hireoapp.com kontaktieren und die erforderlichen Rechnungsdaten bereitstellen (Rechnungsstellung an Einzelunternehmer ist standardmäßig nicht vorgesehen).
  1. Keine automatische Rechnungsstellung. Der Dienstanbieter erstellt nicht automatisch Mehrwertsteuerrechnungen. Eine vereinfachte Quittung (Stripe-Bestätigung) ist in der Zahlungshistorie des Nutzers einsehbar. Sollte künftig eine Rechnungsstellung eingeführt werden, werden die Nutzer informiert.
  1. Bereitstellung der Credits. Credits werden unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung gutgeschrieben (in der Regel innerhalb weniger Minuten). Der Nutzer sieht den aktualisierten Credit-Stand in seinem Konto. Bei Verzögerungen (z. B. technische Störungen) sollte der Support unter Angabe der Zahlungsdetails kontaktiert werden.
  1. Gültigkeit der Credits. Credits bleiben gültig, solange das Konto aktiv ist. Sie unterliegen keinem Abrechnungszeitraum; jede vollständige Generierung verbraucht 1 Credit. Credits können nicht in Bargeld umgetauscht oder ohne Zustimmung des Dienstanbieters auf andere Nutzer übertragen werden.
  1. Preis und Steuern. Die in der Anwendung angezeigten Preise enthalten die Mehrwertsteuer (sofern anwendbar). Der Nutzer wird vor Kaufabschluss über den Gesamtpreis informiert. Er ist für zusätzliche Steuern oder Abgaben verantwortlich, die in seiner Jurisdiktion gelten.
  1. Erstattungen. Da Credits digitale Inhalte sind, die sofort geliefert werden, besteht nach der Gutschrift kein Erstattungsanspruch, es sei denn, zwingende Vorschriften (z. B. mangelhafte digitale Leistungen) verpflichten dazu. Vor Lieferung kann der Nutzer den Kauf stornieren (z. B. Zahlung abbrechen) und über Stripe eine Rückerstattung erhalten.
  1. Fehlgeschlagene Zahlungen. Bei fehlgeschlagenen oder rückgebuchten Zahlungen kann der Dienstanbieter den Credit-Stand entsprechend reduzieren oder das Konto sperren, bis der offene Betrag beglichen ist. Der Nutzer muss bei der Klärung von Zahlungsstreitigkeiten mitwirken.
  1. Währungsumrechnung. Zahlungen werden in der Währung verarbeitet, die im Checkout angezeigt wird. Verwendet die Bank des Nutzers eine andere Währung, kann der Endbetrag aufgrund von Umrechnungsgebühren der Bank oder des Zahlungsdienstleisters abweichen; hierfür haftet der Dienstanbieter nicht.

VII. Rechte und Haftung des Dienstanbieters

  1. Sicherstellung der Vertragskonformität. Der Dienstanbieter verpflichtet sich, die Services mit der gebotenen Sorgfalt zu erbringen und sich um Übereinstimmung mit der Beschreibung in den Nutzungsbedingungen sowie den in der Anwendung bereitgestellten Informationen zu bemühen (gemäß polnischem Verbraucherschutzgesetz vom 30. Mai 2014 und den Vorschriften zur Bereitstellung digitaler Inhalte). Stellt ein Verbraucher eine Nichtkonformität fest (z. B. eine Funktion arbeitet nicht wie beschrieben), hat er das Recht, eine Beschwerde einzureichen und die Herstellung der Vertragsgemäßheit, eine angemessene Preisminderung oder einen Rücktritt zu verlangen – gemäß dem Verbraucherschutzgesetz. Die Bestimmungen dieses Kapitels beschränken die gesetzlichen Verbraucherrechte nicht.
  1. Keine Haftung für Nutzerinhalte. Der Dienstanbieter haftet nicht für Inhalte, die von Nutzern in das System eingebracht werden. Nutzerinhalte werden nicht überwacht oder verändert; der Nutzer ist allein verantwortlich für deren Art und Rechtmäßigkeit. Als Hosting-/Cloud-Anbieter ist der Dienstanbieter gemäß Art. 14 des Gesetzes über elektronische Dienste nicht verpflichtet, gespeicherte Nutzerdaten zu überwachen. Bei glaubwürdigen Hinweisen auf rechtswidrige Inhalte ergreift der Dienstanbieter umgehend geeignete Maßnahmen, einschließlich Löschung oder Sperrung des Zugriffs.
  1. Qualität der Ergebnisse – Gewährleistungsausschluss. Der Dienstanbieter bemüht sich um eine effiziente und korrekte Arbeitsweise der Generierungsalgorithmen, übernimmt jedoch keine Garantie, dass die erzeugten Dokumente den Erwartungen des Nutzers entsprechen – insbesondere hinsichtlich inhaltlicher Qualität, Faktentreue oder Erfolg im Bewerbungsprozess. Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass:
  • Das Ergebnis automatisch auf Basis der bereitgestellten Daten erstellt wird und Inhalte enthalten kann, die nicht direkt in den Nutzerinhalten standen. Das KI-Modell kann dem CV Ergänzungen vorschlagen (z. B. fehlende Keywords, Fähigkeiten, Erfolge), um die Passung zur Stellenanzeige zu verbessern. Obwohl das Ziel die Qualitätssteigerung ist, besteht das Risiko, dass gewisse Ergänzungen nicht den tatsächlichen Qualifikationen oder Erfahrungen entsprechen.
  • Der Dienstanbieter garantiert nicht die Richtigkeit oder Verlässlichkeit der vom KI-Modell vorgeschlagenen Informationen. Hireo App übernimmt keine Verantwortung für sachliche Fehler im generierten Dokument oder dafür, dass das Dokument ein bestimmtes Ergebnis (z. B. Einladung zum Interview oder Einstellung) erzielt.
  • Die Anwendung validiert oder verifiziert keine Daten; daher muss der Nutzer sämtliche Informationen eigenständig prüfen und bestätigen. Insbesondere sollte der Nutzer sicherstellen, dass der endgültige Lebenslauf, den er verwenden möchte, wahr und korrekt ist. Der Dienstanbieter empfiehlt, das Dokument sorgfältig zu lesen, stilistische oder sprachliche Fehler zu korrigieren und alle Elemente zu entfernen, die nicht der Realität entsprechen (z. B. unzutreffende Angaben zu Ausbildung, Erfahrung oder Fähigkeiten).
  1. Indirekte Schäden und entgangener Gewinn. Im größtmöglichen gesetzlich zulässigen Umfang haftet der Dienstanbieter nicht für indirekte Schäden, Folgeschäden oder entgangene Gewinne des Nutzers oder Dritter, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung der Anwendung entstehen. Insbesondere haftet der Dienstanbieter nicht für:
  • negative Folgen der Verwendung eines fehlerhaften oder unwahren Dokuments, das in der Anwendung erzeugt wurde (z. B. Schaden durch Weitergabe falscher Informationen an Arbeitgeber, selbst wenn sie vom KI-Modell vorgeschlagen wurden);
  • das Ausbleiben von Ergebnissen bei Verwendung eines generierten Dokuments (z. B. keine Rückmeldung, keine Jobangebote), da die Anwendung nur ein Hilfsmittel ist und keine beruflichen Resultate garantiert;
  • Schäden aufgrund von Störungen externer Systeme außerhalb seiner Kontrolle – etwa Probleme beim Zahlungsdienstleister, fehlender Zugriff auf das E-Mail-Postfach des Nutzers, Netzwerkausfälle, DDoS-Attacken;
  • Handlungen oder Unterlassungen Dritter, für die der Dienstanbieter nicht verantwortlich ist (z. B. unbefugte Nutzung des CV durch Dritte, die es ohne Mitwirkung des Dienstanbieters erhalten haben).
  1. Haftungshöchstgrenze. Die Haftung des Dienstanbieters gegenüber Nutzern, die keine Verbraucher sind, ist in jedem Fall auf den tatsächlichen Schaden, höchstens jedoch auf die Summe der vom Nutzer in den letzten 12 Monaten gezahlten Entgelte beschränkt. Diese Begrenzung gilt nicht für vorsätzlich verursachte Schäden oder Haftungen, die Verbrauchern gesetzlich nicht beschränkt werden dürfen.
  1. Höhere Gewalt. Keine Partei haftet für Nichterfüllung oder Schlechterfüllung, wenn diese durch Umstände außerhalb der zumutbaren Kontrolle (höhere Gewalt) verursacht wird, etwa Naturkatastrophen, Krieg, Unruhen, Terrorakte, Stromausfälle, Streiks, weltweite Netzstörungen. Bei höherer Gewalt kann die Serviceerbringung für die Dauer des Ereignisses ausgesetzt werden; beide Parteien minimieren Schäden und nehmen die Services schnellstmöglich wieder auf.
  1. Meldung von Risiken oder Verstößen. Der Dienstanbieter stellt gemäß Art. 14 Abs. 1 des Gesetzes über elektronische Dienste die Adresse support@hireoapp.com als Kontaktpunkt für Hinweise auf potenziell rechtswidrige Daten bereit. Bei glaubhaften Meldungen zu rechtswidrigen Inhalten oder Aktivitäten ergreift der Dienstanbieter umgehend die in Kapitel V Punkt 6 beschriebenen Maßnahmen und informiert den Hinweisgeber über den Umgang mit der Meldung. Offensichtlich unbegründete oder missbräuchliche Meldungen (z. B. massenhafte Falschmeldungen durch Wettbewerber) können unbeantwortet bleiben.
  1. Aussetzung der Services. Der Dienstanbieter behält sich vor, Services zu suspendieren – für einen bestimmten Nutzer oder einzelne Funktionen – wenn wiederholte Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen oder das Gesetz festgestellt werden oder bei Verdacht auf Missbrauch der Beschwerde- oder Meldeverfahren (z. B. mehrfach offensichtlich unbegründete Reklamationen). Vor einer Aussetzung erhält der Nutzer eine Warnung mit der Aufforderung, den Missbrauch zu unterlassen. Die Aussetzung erfolgt für einen angemessenen Zeitraum und wird unverzüglich aufgehoben, sobald die Gründe entfallen. Der Nutzer wird per E-Mail über Aussetzung und Gründe informiert.
  1. Geistige Eigentumsrechte des Dienstanbieters. Sämtliche Texte, Grafiken, Interfaces, Datenbanken und sonstige Werke, die der Dienstanbieter innerhalb der Anwendung bereitstellt, sind rechtlich geschützt. Das Kopieren, öffentliche Wiedergeben, Modifizieren oder Verteilen dieser Elemente ohne ausdrückliche Zustimmung ist untersagt, sofern nicht gesetzliche Ausnahmen greifen. Dies betrifft insbesondere den Handelsnamen "Hireo App", das Logo, Funktionsbeschreibungen und rechtliche Inhalte im System.

VIII. Beschwerden zu den Services

  1. Beschwerdeumfang. Der Nutzer kann Beschwerden zum Betrieb der Anwendung und zu den Services einreichen, insbesondere wenn Services nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht werden. Beispiele: technische Probleme, die die Nutzung verhindern oder erschweren, fehlerhafte Abrechnung oder Verbuchung von Credits, Ausbleiben gelieferter Pakete, Nichtkonformität des Ergebnisses mit der Funktionsbeschreibung usw.
  1. Beschwerdeverfahren. Beschwerden sind elektronisch per E-Mail an support@hireoapp.com zu richten. Empfohlen werden: Beschreibung des Problems, Datum und approximative Uhrzeit, Identifikationsdaten (z. B. Konto-E-Mail) sowie – falls vorhanden – Screenshots oder andere Hilfsmittel. Betrifft die Beschwerde eine konkrete Zahlung, sind Informationen zur Identifizierung (z. B. Bestellnummer, Stripe-ID, Kaufdatum) anzugeben.
  1. Eingangsbestätigung. Der Dienstanbieter bestätigt den Eingang der Beschwerde, entweder automatisch oder per Antwort auf die Nachricht. Falls nötig, fordert er zusätzliche Informationen an, wenn die Angaben zur Bearbeitung nicht ausreichen.
  1. Bearbeitungsfrist. Beschwerden werden unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang aller erforderlichen Informationen bearbeitet. Die Antwort erfolgt an die in der Beschwerde angegebene (oder mit dem Konto verknüpfte) E-Mail-Adresse. In besonders komplexen Fällen informiert der Dienstanbieter über den erwarteten Bearbeitungszeitraum und erläutert die Gründe für eine Verzögerung.
  1. Ergebnis. In der Antwort informiert der Dienstanbieter über die getroffenen Feststellungen. Wird die Beschwerde als begründet anerkannt, ergreift er angemessene Abhilfemaßnahmen, z. B. Wiederherstellung der Funktion, Aufstockung des Credit-Kontos, Bereitstellung eines korrigierten Ergebnisses, (Teil-)Rückerstattung oder andere angemessene Leistungen. Wird sie abgelehnt, legt der Dienstanbieter die Gründe dar.
  1. Streitbeilegung und Rechtsdurchsetzung. Ein Verbraucher, der mit der Entscheidung nicht einverstanden ist, kann auf außergerichtliche Streitbeilegung zurückgreifen. Insbesondere:
  • Er kann sich an den örtlich zuständigen kommunalen oder kreislichen Verbraucherschutzbeauftragten (in Polen) wenden, der kostenlose Rechtsberatung bietet oder bei Streitigkeiten vermittelt.
  • Er kann beim zuständigen Woiwodschaftsinspektorat der Handelsinspektion (z. B. in der Woiwodschaft Masowien – beim Inspektor in Warschau) die Einleitung eines Mediationsverfahrens oder eines Verfahrens vor einem ständigen Schiedsgericht beantragen. Informationen hierzu finden sich auf den Websites des polnischen Kartellamts (UOKiK) und der jeweiligen Inspektionen.
  • Er kann die europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (ODR) unter https://ec.europa.eu/consumers/odr nutzen. Die Kontaktadresse des Dienstanbieters für die ODR-Plattform lautet support@hireoapp.com.
    Die außergerichtliche Streitbeilegung ist freiwillig und setzt die Zustimmung beider Parteien voraus. Diese Klausel stellt keine generelle Zustimmung des Dienstanbieters zu Mediation oder Schiedsverfahren dar, doch der Dienstanbieter prüft jeden Vorschlag zur gütlichen Beilegung in gutem Glauben.
  1. Gerichtliche Durchsetzung. Wird der Streit weder über das Beschwerdeverfahren noch außergerichtlich beigelegt, entscheidet das nach den allgemeinen Vorschriften zuständige ordentliche Gericht (unter Beachtung der Bestimmungen zu Rechtswahl und Gerichtsstand in Kapitel XI Punkt 5).

IX. Datenschutz (DSGVO)

  1. Verantwortlicher. Verantwortlicher für die personenbezogenen Daten der Nutzer, die im Zusammenhang mit der Anwendung verarbeitet werden, ist Dawid Nawrot, handelnd unter Hireo App Dawid Nawrot (Adresse: ul. Oliwkowa 4, 05-500 Józefosław, Polen). Kontakt für Datenschutzanfragen: privacy@hireoapp.com.
  1. Umfang der erhobenen Daten. Im Rahmen der Services verarbeitet der Dienstanbieter folgende Kategorien personenbezogener Daten:
  • Daten bei Registrierung: E-Mail-Adresse (und ggf. weitere Basisdaten vom externen Identitätsanbieter, z. B. der Vorname des Google-Kontos, wenn sich der Nutzer über Google anmeldet – ein Name ist zur Kontoerstellung nicht erforderlich);
  • Kontobezogene Nutzungsdaten: bevorzugte Oberflächensprache, gewählte Preisanzeige-Währung, Login-Historie, IP-Adressen oder Gerätekennungen (z. B. in Sicherheitslogs), Angaben zu Credit-Paketen und Transaktionen, Informationen zur Credit-Nutzung und Ergebniserstellung (Anzahl, Datum der generierten Dokumente, Ergebnis-IDs, Status "Trial/bezahlt" usw.);
  • Daten in Nutzerinhalten: sämtliche Informationen – einschließlich personenbezogener Daten –, die der Nutzer freiwillig in die Inhalte einbringt, etwa Daten im CV (Name, Kontaktdaten, Ausbildung, Karriereverlauf, Fähigkeiten, Erfolge) sowie Daten aus Stellenanzeigen (z. B. Arbeitgebername, Standort, Anforderungen). Hinweis: Der Dienstanbieter benötigt keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO). Führt der Nutzer solche Daten ein (z. B. Gesundheitsinformationen), geschieht dies freiwillig und auf eigene Verantwortung;
  • Zahlungsbezogene Daten: Der Dienstanbieter erhält direkt nur begrenzte Zahlungsinformationen – etwa Betrag, Währung, Zahlungszeitpunkt, Status (erfolgreich/fehlgeschlagen), Anzahl gekaufter Credits, Transaktions-IDs des Zahlungsdienstleisters. Daten wie Kartennummern, Karteninhaber oder Bankkonten werden ausschließlich im Stripe-Formular eingegeben und nicht an den Dienstanbieter weitergegeben (Stripe kann maskierte Informationen wie "Visa ****1234" mitteilen).
  1. Zwecke und Rechtsgrundlagen. Personenbezogene Daten werden verarbeitet, um:
  • den Vertrag zu schließen und zu erfüllen (Erbringung der Services) – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Dazu gehören Kontoführung, Login, Bereitstellung der Funktionen (einschließlich Verarbeitung der Inhalte und Generierung der Ergebnisse) sowie Servicekommunikation (z. B. Login-Link, Benachrichtigungen über generierte Ergebnisse, Systemnachrichten). Auch Transaktionsdaten zum Nachweis von Zahlungen und zur Bereitstellung der Leistung werden hier verarbeitet;
  • Beschwerden, Anfragen und technischen Support zu bearbeiten – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (wenn vertragliche Pflichten betroffen sind) oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an ordnungsgemäßem Kundensupport und Anspruchsdurchsetzung). Dazu zählen die in Nutzeranfragen enthaltenen Daten (E-Mail, Inhalt, Anhänge, technische Informationen);
  • gesetzliche Verpflichtungen zu erfüllen – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (z. B. steuer- und buchhalterische Pflichten, Verbraucherrechte);
  • Sicherheit und Missbrauchsprävention zu gewährleisten – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am Schutz der Services und Nutzer). Dazu zählen etwa Verarbeitungen von Logs, IP-Adressen, Gerätekennungen oder Informationen über ungewöhnliche Aktivitäten (z. B. mehrere Registrierungen, Versuche, Sicherungen zu umgehen);
  • Services zu verbessern und Analysen durchzuführen – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Weiterentwicklung). Der Dienstanbieter analysiert aggregierte und anonymisierte bzw. pseudonymisierte Nutzungsdaten (z. B. Statistik der Generierungen, häufige Fehler, allgemeine Nutzungstrends), um Funktionen und Qualität zu verbessern. Es erfolgt keine personenbezogene Auswertung einzelner Nutzer;
  • Direktmarketing eigener Services zu betreiben – sofern der Nutzer ausdrücklich zustimmt (z. B. Newsletter, Marketing-Checkbox), auf Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Einwilligung kann jederzeit ohne Auswirkung auf die Vergangenheit widerrufen werden.
  1. Empfänger. Daten können offengelegt werden gegenüber:
  • Auftragsverarbeitern im Auftrag des Dienstanbieters – z. B. Hosting- und Infrastruktur-Provider (Server, Datenbanken), Anbieter von Analyse- oder Marketingtools, Subunternehmer für Wartung oder Entwicklung, Anbieter transaktionaler E-Mails, Cloud-Dienste (einschließlich KI-Services für die Verarbeitung der Inhalte). Diese verarbeiten Daten auf Grundlage von Verträgen und unterliegen den Weisungen sowie Vertraulichkeitsverpflichtungen;
  • Zahlungsdienstleister (Stripe) – soweit für die Zahlungsabwicklung erforderlich. Stripe erhält Daten direkt vom Nutzer und teilt dem Dienstanbieter Statusinformationen mit. Stripe fungiert als eigenständiger Verantwortlicher für Zahlungsdaten (gemäß eigener Datenschutzerklärung) und – soweit Daten zur Abrechnung an den Dienstanbieter übermittelt werden – als Auftragsverarbeiter oder gemeinsam Verantwortlicher;
  • Berechtigten Behörden – Strafverfolgungsbehörden, Gerichte, öffentliche Stellen oder sonstige gesetzlich befugte Organisationen, jedoch nur bei Vorliegen einer gültigen Rechtsgrundlage (z. B. laufende Verfahren). Der Dienstanbieter prüft jede Anfrage auf ihre rechtliche Grundlage.
  1. Datenübermittlung in Drittländer. Grundsätzlich werden Daten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeitet. Einige Tools oder Dienstleister können jedoch außerhalb des EWR ansässig sein oder dort Infrastruktur betreiben (z. B. Cloud- oder KI-Anbieter in den USA). Bei Übermittlungen stellt der Dienstanbieter ein angemessenes Schutzniveau sicher, etwa durch Nutzung von Anbietern im EU-US Data Privacy Framework (soweit anwendbar) oder durch Abschluss der Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
  1. Speicherdauer. Personenbezogene Daten werden gespeichert:
  • Während der Vertragsdauer (solange das Konto besteht) – Daten werden während der Nutzung aktiv verarbeitet.
  • Nach Kontolöschung – Daten können in folgendem Umfang aufbewahrt werden: (i) Zahlungsdaten – für den Zeitraum, den Steuer- und Buchhaltungsvorschriften verlangen (z. B. Buchungsbelege mindestens 5 Jahre nach Ende des betreffenden Geschäftsjahres); (ii) Daten zur Bearbeitung möglicher Ansprüche oder Beschwerden – bis zum Ablauf der Verjährungsfristen (in der Regel 3 Jahre, bei Verbraucheransprüchen bis zu 6 Jahre) oder bis zur Beilegung des Streitfalls; (iii) Sicherheitslogs – bis zu 24 Monate für Sicherheitsanalysen und Missbrauchsprävention. Nach Ablauf werden Daten gelöscht oder irreversibel anonymisiert.
  • Daten in Inhalten und Ergebnissen – können auf dem Konto gespeichert bleiben, solange das Konto aktiv ist (damit der Nutzer sie erneut herunterladen oder unterbrochene Prozesse fortsetzen kann). Der Nutzer kann Inhalte oder gespeicherte Ergebnisse über die Anwendung löschen; sie werden dann dauerhaft aus der aktiven Datenbank entfernt. Sicherungen können Kopien für begrenzte Zeit (bis zur nächsten Überschreibung) enthalten, ausschließlich zur Sicherstellung der Systemintegrität.
  1. Rechte der betroffenen Personen. Nutzern, deren Daten verarbeitet werden, stehen folgende Rechte zu:
  • Auskunftsrecht – Bestätigung, ob Daten verarbeitet werden, sowie Zugriff auf die Daten und Informationen über Zwecke, Kategorien, Empfänger, geplante Dauer (Art. 15 DSGVO).
  • Recht auf Berichtigung – unverzügliche Korrektur unrichtiger oder Vervollständigung unvollständiger Daten verlangen (Art. 16 DSGVO). Einige Daten kann der Nutzer direkt im Konto aktualisieren.
  • Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden") – Löschung verlangen, wenn die Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO erfüllt sind (z. B. Daten sind nicht mehr erforderlich, Einwilligung wurde widerrufen). Dieses Recht kann eingeschränkt sein, wenn Art. 17 Abs. 3 DSGVO greift (z. B. gesetzliche Aufbewahrung, Geltendmachung von Ansprüchen). Die Kontolöschung (durch Nutzer oder Dienstanbieter) führt zur Löschung der Daten, vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten.
  • Recht auf Einschränkung – Verarbeitung einschränken lassen in den Situationen des Art. 18 DSGVO (z. B. Bestreiten der Richtigkeit, Verarbeitung ist unrechtmäßig, Daten werden zur Rechtsverfolgung benötigt).
  • Recht auf Datenübertragbarkeit – die bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, sofern die Verarbeitung auf Einwilligung oder Vertrag beruht und automatisiert erfolgt (Art. 20 DSGVO). Dies betrifft bspw. Daten aus dem Registrierungsformular.
  • Widerspruchsrecht – der Verarbeitung aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation des Nutzers ergeben, jederzeit widersprechen, wenn sie auf berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) basiert. Bei Widerspruch gegen Direktmarketing wird die Verarbeitung zu diesem Zweck sofort eingestellt.
  • Recht auf Widerruf der Einwilligung – soweit die Verarbeitung auf Einwilligung beruht (z. B. Newsletter), kann diese jederzeit ohne Einfluss auf die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung widerrufen werden, z. B. per E-Mail an privacy@hireoapp.com oder über den Abmeldelink.
  • Recht auf Beschwerde – bei einer Aufsichtsbehörde, wenn der Nutzer der Ansicht ist, dass die Verarbeitung gegen die DSGVO verstößt. In Polen ist dies der Präsident des Amts für den Schutz personenbezogener Daten (ul. Stawki 2, 00-193 Warschau). Nutzer aus anderen EU-Staaten können die für ihren Wohnsitz oder Arbeitsort zuständige Behörde kontaktieren.
  1. Weitere Informationen. Ausführliche Informationen zum Datenschutz, einschließlich etwaiger Änderungen von Zwecken oder Rechtsgrundlagen, finden sich in der Datenschutzerklärung (Anhang Nr. 2) sowie in den Informationshinweisen auf der Website. Der Dienstanbieter setzt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten ein (z. B. verschlüsselte Übertragung, Zugriffskontrollen, regelmäßige Backups). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an privacy@hireoapp.com.

X. Änderung der Nutzungsbedingungen und Schlussbestimmungen

  1. Wichtige Gründe für Änderungen. Der Dienstanbieter kann diese Nutzungsbedingungen aus wichtigen Gründen ändern, insbesondere wenn:
  • sich Rechtsvorschriften zu elektronischen Services, Verbraucherrechten, Datenschutz oder digitalen Services ändern und die gegenseitigen Rechte und Pflichten beeinflussen;
  • Gerichte, Behörden oder andere befugte Stellen Entscheidungen, Urteile oder Anordnungen erlassen, die eine Anpassung der Nutzungsbedingungen oder der Praxis verlangen;
  • neue Funktionen, Services oder Änderungen des Betriebs (z. B. technische Anpassungen, Integrationen, neue Zahlungsmodelle, Treueprogramme) eingeführt werden, die eine Aktualisierung erfordern;
  • Interpretationszweifel oder Unklarheiten beseitigt beziehungsweise Präzisierungen vorgenommen werden müssen, die bei der Anwendung festgestellt wurden (z. B. durch Nutzeranfragen oder unterschiedliche Auslegungen);
  • sich Kontaktangaben, Name, Rechtsform oder andere organisatorische Informationen des Dienstanbieters ändern;
  • Missbrauch oder Sicherheitsbedrohungen entgegengewirkt werden muss – etwa bei neuen Risiken, Sicherheitslücken oder typischen Regelverstößen, die Anpassungen zum Schutz anderer Nutzer oder der Rechte des Dienstanbieters notwendig machen.
  1. Verfahren zur Änderung. Über geplante Änderungen informiert der Dienstanbieter die Nutzer mindestens 15 Tage vor Inkrafttreten. Die Mitteilung erfolgt per E-Mail an die Kontoadresse und durch Veröffentlichung der konsolidierten Fassung auf der Website (z. B. im Bereich "Nutzungsbedingungen"). Das Schreiben enthält Umfang der Änderung, Datum des Inkrafttretens und das Recht, den Vertrag vor diesem Datum zu kündigen.
  1. Widerspruch des Nutzers. Akzeptiert der Nutzer die Änderungen nicht, kann er den Vertrag über die Nutzung der Anwendung mit sofortiger Wirkung vor Inkrafttreten der Änderungen kündigen (Konto löschen oder die in Kapitel IV Punkt 6 beschriebene Erklärung abgeben). Unterbleibt eine Kündigung und wird der Service nach dem Wirksamwerden weiter genutzt, gilt dies als Zustimmung zur neuen Fassung.
  1. Kontinuität. Änderungen wirken nicht rückwirkend – auf bereits erbrachte Services findet die bisherige Fassung Anwendung, es sei denn, zwingende Rechtsvorschriften bestimmen etwas anderes.
  1. Anwendbares Recht und Gerichtsstand. Der Vertrag zwischen Nutzer und Dienstanbieter unterliegt polnischem Recht. Streitigkeiten werden von den zuständigen polnischen Gerichten entschieden. Diese Bestimmung entzieht dem Verbraucher nicht den Schutz, den zwingende Vorschriften des Landes seines gewöhnlichen Aufenthalts gewähren.
  1. Schlussbestimmungen. Die aktuelle Version tritt am unten genannten Datum in Kraft. In nicht geregelten Fällen gelten die allgemein verbindlichen Gesetze, einschließlich des polnischen Zivilgesetzbuchs, des Gesetzes über elektronische Dienste, des Gesetzes über Verbraucherrechte und der einschlägigen EU-Rechtsakte. Sollte eine Bestimmung unwirksam oder nichtig sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt – an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt gegenüber Verbrauchern die entsprechende gesetzliche Regelung, gegenüber Unternehmern eine Bestimmung mit vergleichbarem Zweck und wirtschaftlicher Wirkung.
  1. Anhänge. Bestandteil dieser Nutzungsbedingungen sind: Anhang Nr. 1 – Muster-Widerrufserklärung sowie Anhang Nr. 2 – Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutzerklärung).
  1. Kontakt und Sprachversionen. Die Nutzungsbedingungen wurden in polnischer Sprache erstellt. Etwaige Übersetzungen dienen nur der Information – im Konfliktfall ist die polnische Version verbindlich. Hinweise, Fragen und Anregungen zu den Nutzungsbedingungen oder den Services können an support@hireoapp.com gesendet werden.
  1. Inkrafttreten. Diese Nutzungsbedingungen gelten ab dem 24. November 2025 bis zu ihrem Widerruf oder bis zur Veröffentlichung einer neuen Version.

Anhang Nr. 1 zu den Nutzungsbedingungen der Hireo App – Muster-Widerrufserklärung

(Dieses Formular nur ausfüllen und zurücksenden, wenn Sie den Servicevertrag widerrufen möchten – nicht ausfüllen, wenn kein Widerruf beabsichtigt ist.)

Dawid Nawrot (Hireo App)
ul. Oliwkowa 4
05-500 Józefosław
E-Mail: support@hireoapp.com

Hiermit erkläre ich den Widerruf des Servicevertrags für die Nutzung der Hireo App.

Name des Verbrauchers: ………………………………………………………………

E-Mail-Adresse, die für die Registrierung bei Hireo App verwendet wurde: ………………………………………………………………

Datum des Vertragsschlusses: ………………………………………………………………

Datum des Widerrufs: ………………………………………………………………

Unterschrift: ………………………………………………………………

(Unterschrift nur bei Übersendung in Papierform erforderlich.)

Das Formular ist gut lesbar auszufüllen und anschließend an die oben angegebene Adresse oder elektronisch (Scan/Foto der unterschriebenen Erklärung) an die E-Mail-Adresse des Dienstanbieters zu übermitteln.


Anhang Nr. 2 zu den Nutzungsbedingungen der Hireo App – Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutzerklärung)

(Diese Information fasst die Grundsätze der Verarbeitung personenbezogener Daten der Nutzer gemäß Art. 13 und 14 DSGVO zusammen. Detaillierte Erläuterungen finden sich in Kapitel IX der Nutzungsbedingungen sowie in der vollständigen Datenschutzerklärung auf der Website.)

  1. Datenverantwortlicher: Dawid Nawrot, handelnd unter Hireo App Dawid Nawrot, Adresse: ul. Oliwkowa 4, 05-500 Józefosław, E-Mail: privacy@hireoapp.com.
  1. Zwecke und Rechtsgrundlagen: Die Daten werden verarbeitet, um:
  • elektronische Services bereitzustellen (Kontoerstellung, Nutzung der Anwendung, Dokumentengenerierung) – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO;
  • Zahlungen für die Services abzuwickeln (Kauf von Credits) – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. c DSGVO (steuer- und buchhalterische Pflichten);
  • den ordnungsgemäßen Betrieb der Anwendung, technischen Support und Beschwerdebearbeitung sicherzustellen – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b oder lit. f DSGVO;
  • Sicherheit zu gewährleisten, Missbrauch und Fehler zu erkennen – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO;
  • gesetzliche Verpflichtungen zu erfüllen (z. B. Archivierung, Bearbeitung von Verbraucherrechten) – Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO;
  • ggf. Direktmarketing eigener Angebote durchzuführen – ausschließlich mit Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die jederzeit widerrufen werden kann.
  1. Umfang der erhobenen Daten: Wir verarbeiten vor allem Daten, die der Nutzer selbst angibt oder im Rahmen der Nutzung generiert, darunter: E-Mail-Adresse, Daten im CV/Stellenangebot (in dem Umfang, den der Nutzer angibt, z. B. Kontaktdaten, berufliche Informationen), Aktivitätshistorie (Anzahl und Daten der generierten Dokumente, gekaufte Pakete) sowie grundlegende technische Angaben (IP-Adresse, Gerätekennungen, Betriebssystem). Die Bereitstellung der als erforderlich markierten Daten ist freiwillig, aber für die Nutzung der Anwendung notwendig.
  1. Empfänger der Daten: IT-Dienstleister (Hosting, Server, Analysetools), Zahlungsdienstleister (Stripe), Anbieter von KI-Technologien (zur Verarbeitung von CV- und Stelleninhalten), juristische/steuerliche/postalische Dienstleister. Bei gesetzlicher Verpflichtung können Daten an öffentliche Behörden weitergegeben werden.
  1. Übermittlung außerhalb des EWR: Wir bemühen uns, Daten im Europäischen Wirtschaftsraum zu verarbeiten, jedoch können einige Dienstleister außerhalb des EWR tätig sein (z. B. in den USA). In solchen Fällen erfolgt die Übermittlung nach den Mechanismen der DSGVO (Standardvertragsklauseln oder andere zulässige Garantien), um ein angemessenes Datenschutzniveau sicherzustellen.
  1. Speicherdauer: Daten im Zusammenhang mit dem Konto werden für die Dauer des Vertrags gespeichert; nach Löschung können bestimmte Daten für den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum (z. B. 5 Jahre für Buchungsbelege) oder bis zum Ablauf der Verjährungsfristen (bis zu 6 Jahre) aufbewahrt werden. Technische Daten und Backups werden gemäß der Aufbewahrungsrichtlinie kürzer gespeichert. Daten, die auf Einwilligung beruhen (z. B. Marketing), werden bis zum Widerruf der Einwilligung aufbewahrt.
  1. Rechte der betroffenen Personen: Jeder Nutzer hat das Recht auf Zugang, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch (insbesondere gegen Direktmarketing) sowie das Recht, eine Einwilligung zu widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung berührt wird. Zur Ausübung der Rechte genügt eine Nachricht an privacy@hireoapp.com. Darüber hinaus besteht das Recht, eine Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht einzureichen (in Polen: Präsident des UODO oder die jeweils zuständige Behörde im Wohnsitzland).
  1. Profiling: Nutzer werden keinen ausschließlich automatisierten Entscheidungen unterworfen (kein Profiling mit Rechtswirkungen). Die KI-basierte CV-Erstellung verarbeitet lediglich die bereitgestellten Informationen zu dem festgelegten Zweck; der Nutzer behält die vollständige Kontrolle über das Ergebnis.
  1. Kontakt zum Thema Datenschutz: Fragen oder Anträge können per E-Mail an privacy@hireoapp.com oder postalisch an Dawid Nawrot (Hireo App), ul. Oliwkowa 4, 05-500 Józefosław, Polen, gerichtet werden.

Letzte Aktualisierung: 24. November 2025.

Nutzungsbedingungen der Hireo App